Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Erfahren Sie mehr zur Cookie-Nutzung. Ich akzeptiere, dass meine Daten verarbeitet werden.
Meldung ausblenden

Rucksack

handgewebte Jute und Canvas, 62 x 37 x 13 cm
Artikelnummer
BD1-20-889
Lieferzeit
2-3 Tage
175,00 €
St.
Slow Fashion

Bangladesch ist nach China das zweitgrößte Textilexportland weltweit. Kleidungsstücke machen 80 Prozent des gesamten Exports von Bangladesch aus. Die große Textilindustrie hinterlässt ihre Spuren im Land. Doch Prokritee kann der Textilindustrie etwas Positives abgewinnen. Die hochwertige Slow Fashion-Produkte sind ein positives Gegenbeispiel zur Ausbeutung der Umwelt und den Arbeiter*innen in zahlreichen großen Fabriken Bangladeschs. Denn diese Taschen stehen für Wertschätzung von Ressourcen und den Menschen, die hinter den Produkten stehen.
Prokritee 1
Prokritee

Die Fairhandels-Organisation Prokritee hat ihren Sitz in Dhaka. Sie arbeitet vor allem mit Kunsthandwerker*innen in den ländlichen Gegenden von Bangladesch zusammen.

Soziales Engagement Der Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza im Jahr 2013 war ein schockierendes und für viele Menschen aufrüttelndes Erlebnis. Spätestens durch dieses tragische Ereignis wurde deutlich, wie prekär die Arbeitsbedingungen der Menschen in der bengalischen Textilindustrie sind. Prokritee ist ein Gegenbeispiel zu der Fast Fashion Industrie im Land. Zum Beispiel benutzen die Kunsthandwerker*innen die Verschnitte der örtlichen Textilindustrie, um sie ganz im Sinne von Slow Fashion, zu hochwertigen, handgearbeiteten Taschen zu verarbeiten. Natürlich unter guten Arbeitsbedingungen mit fairen Preisen.

Ökologische Herstellung Der Faire Handel und Nachhaltigkeit gehen Hand in Hand. Prokritee (bengalisch für Natur) zeigt, wie dies Tag für Tag von rund 1.500 Kunsthandwerker*innen umgesetzt wird. Die Produzent*innen nutzen natürliche, heimische Materialien für ihre handgearbeiteten Produkte. Jute, Seide oder Wasserhyazinthe sind die Basis für das handgeschöpfte Papier. Abgelegten Saris geben die Frauen und Männer ein neues Leben, indem sie sie in Körbe einflechten oder Buchumschläge daraus gestalten.

Ökonomische Fairness Prokritee arbeiten vor allem mit Frauen zusammen und stärkt diese nicht nur finanziell sondern auch deren Selbstbestimmung- und Selbstbewusstsein. Frauen sowie Männer bei Prokritee werden auf Stücklohnbasis bezahlt und erhalten den gleichen Preis. Dieser liegt über dem regionalen Durchschnitt. Alle Produzent*innen könne an Fort- und Weiterbildungen oder Alphabetisierungskursen teilnehmen. Die Produzent*innen profitieren außerdem von einem Rentenfonds, Sparprogrammen und Kleinkrediten.

In einer eigenen Design-Abteilung werden gemeinsam neue Entwürfe entwickelt. Voraussetzung hierbei: Auch neue Designs beinhalten kulturelle Elemente aus der Geschichte Bangladeschs. Die Produzent*innen fertigen alle Produkte von Hand. Für El Puente stellen sie beispielsweise Schals und Papeterie-Produkte wie Geschenkkarten her.

Prokritee arbeitet nicht gewinnorientiert. Wenn es dennoch gelingt, Gewinne zu erwirtschaften, reinvestiert die Organisation diese oder zahlt sie in einen Fonds ein, der den Produzent*innen als Altersvorsorge dient. Ein weiterer Anteil wird direkt an die Produzent*innen ausgezahlt. Daneben werden Rücklagen für Zuschüsse zur Gesundheitsvorsorge der Produzent*innen gebildet.

Prokritee wurde 2001 von MCC, einer Hilfsorganisation der mennonitischen Kirche, gegründet und ist Mitglied der World Fair Trade Organization (WFTO).

Erfahren Sie mehr

Prokritee 2
Neu
Für Großansicht bitte auf das Bild klicken
Prokritee 1
Prokritee

Die Fairhandels-Organisation Prokritee hat ihren Sitz in Dhaka. Sie arbeitet vor allem mit Kunsthandwerker*innen in den ländlichen Gegenden von Bangladesch zusammen.

Erfahren Sie mehr